Aus Abfallstoffen wird Öl

Aus Abfallstoffen wird Öl

Das neuartige Verarbeitungsverfahren neutralisiert zunächst die Schadstoffe, falls im Input vorhanden. Nachdem der Sauerstoffgehalt reduziert wurde, entsteht der gewünschte Energiedampf. Die chemisch-physikalische Verarbeitung hat gegenüber den thermischen Verfahren den Vorteil, dass mehr C3 und C4 (kurzkettige) Kohlenwasserstoffe anfallen.


WSK-Anlage (ohne Deckel) mit Kondensation

Der im Wertstoffkonverter (WSK) entstehende Dampf wird in mehreren Stufen durch Katalysatoren (Neutralisatoren)geleitet, wo dann schon erste Ölfraktionen entstehen und abgenommen werden. Der noch verbleibende Dampf, wird zum Schluß in der Gaswäsche gefiltert, gereinigt und dann in einem weiteren Kondensator abgekühlt. Der Energiedampf kondensiert dabei zum großen Teil zu Prozess-Öl der Rest ist Methan, Ethan usw.

Die gesamte Anlage hat keine beweglichen Teile. Das Material wird nicht bewegt, sondern nur der Dampf aus dem Material. Geräuschemissionen entstehen somit keine. Störfaktoren wie z. B. ausgefallene Elektromotoren, brechende Schnecken- transportsysteme oder Förderbänder können bei der Anlage nicht auftreten.

Die Erhitzung im Wertstoffkonverter erfolgt mittels einer neu entwickelten Heizplatte. Die Einstellung wird über Fühler geregelt und digital überwacht. Die Systemtemperatur und die Verweilzeiten werden ausschließlich über Strom gesteuert und nicht über direkte Verbrennung von Gas o.ä.

Der nicht zu verflüssigende Energiedampf wird durch Zündstrahl- und Gasmotoren direkt nach der Entstehung in Strom und Wärme umgewandelt. Es entstehen nicht mehr und nicht weniger Emissionen als bei normalen Automotoren, da es nur einen Ausgang, den über die Motoren gibt.

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