Kurzinfo zum Wertstoffkonverter und Wirtschaftlichkeitsberechnungen

Kurzinfo

zu unserem „Wertstoffkonverter“

(Schlüssel zu einem besseren Recycling)

Der Gesetzgeber gibt der stofflichen Verwertung von Abfällen den Vorrang vor der Verbrennung. Die nachstehend beschriebene Anlage ist eine stoffliche Verwertungsanlage auf chemisch-physikalischer Basis (Patent).

Mehr als 10 Jahre haben wir an perfekten Abfallrecyclinganlagen gearbeitet. Nach über 30 gebauten Anlagen ist nunmehr sicher, dass nach Verarbeitung des kalorischen Materials mit unserer Anlage eine Restmülldeponie überflüssig wird. Alles ist wieder zu Wertstoff geworden, Ressourcen können komplett zurückgewonnen werden. Fast nichts braucht geschreddert zu werden, da Stücke von max. 11 m Länge, 1,5 m Breite und 1,5 m Höhe verarbeitet werden können. Das Material wird unter Sauerstoffabschluss und ohne jegliche bewegte Teile verarbeitet. Dadurch entsteht keine Oxidation an der Anlage und der Verschleiß ist sehr gering. Dies alles trägt dazu bei, dass die Anlage weit mehr als 20 Jahre arbeiten kann. Serviceverträge „Alt gegen Neu“ garantieren noch längere Standzeiten der Anlage.

Kalorisches Material wird in folgende Bestandteile getrennt:

  1. Es entsteht Gas (Methan, Butan etc., dies kann zum Betrieb der Anlage verwendet werden).

  2. Die Abwärme hieraus kann über einen Thermodynamikgenerator (TDG) in Strom konvertiert werden, aber auch zur Vortrocknung des Materials oder als Heizmedium etc.

  3. Je nach Inputmaterial wird Öl kondensiert. Besonders wertvoll sind Öle aus speziellen Hölzern und Biomassen. Je nach Kalorik des Abfallmaterials können nicht unerhebliche Mengen als Rohöl verkauft oder aber zur Stromproduktion eingesetzt werden. Wir haben über mehr als 10 Jahre Erfahrungen sammeln können, welche Mengen an Öl, Carbon oder anderen Bestandteilen aus den unterschiedlichen Materialien entstehen.

  4. Da das Material unter Sauerstoffabschluss bearbeitet wird (0,02 % Sauerstoff), entsteht ein besonders wertvoller Kohlenstoff, der eine ca. 5 % höhere elektrische Leitfähigkeit hat als Naturgraphit. Da das Material mit über 300°C behandelt wurde, ist alles hygienisiert. Über eine selbst entwickelte Separierungsanlage wird der Kohlenstoff auf ca. 98 % gereinigt. Daraus kann man dann mit ebenfalls selbst entwickelten Anlagen „carbon-black“, „Aktivkohlenstaub“, „Aktivkohlenpellets“, „Nano-chips“ und auch in gewissen Mengen GRAPHEN herstellen. Besonders wertvoll ist der Kohlenstoff aus Biomasse (Gärreste, Holz, Pflanzen etc.).

  5. Diese Anlage benötigt keinen Schornstein. Feinstaub und sonstige Emissionen werden in organischen Flüssigkeiten gebunden. Dann werden diese wieder erwärmt (mit Abwärme aus der Anlage) und die CO2-Emissionen werden zusammen mit konvertiertem H2O zu Methan. Durch die Nutzung des CO2 hat man einen sehr hohen Wirkungsgrad. Mit diesem System werden alle Schornsteine überflüssig. Keine Energie muss über den Schornstein entweichen. Dies System kann an jede Feuerung angeschlossen werden, die Energiewende ist nah.

  6. Reste wie Metalle und sonstige Wertstoffe werden über eine Siebanlage separiert.

  7. Füllstoffe aus dem Input sind hygienisiert und neutralisiert, so dass diese z. B. in der Baustoffindustrie eingesetzt werden können.

Je nach Anwendungszweck kann man die einzelnen Module wie gewünscht zusammenstellen.

Grundsätzlich gibt es je nach Inputmaterial Amortisationszeiten von 1 – 5 Jahre.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten unsere Anlage zu nutzen. Wir helfen bei der Zusammenstellung optimaler Konstellationen. Es ist aber auch so, dass im nachhinein die Anlage ständig ergänzt und perfektioniert werden kann.

Fragen Sie nach, wenn gewisse Darstellungen und Preise nicht verstanden werden.

Nachfolgende Preise sind „ab Werk“. Lieferung und Montage nach Angebot.

WSK-Modul Nr. I:

Hierbei handelt es sich um einen 20f-Seecontainer mit einer Kondensations-

einheit. Die Abwärme aus der Anlage geht verloren. Pro Zyklus werden zusätz-

lich circa 100 Liter selbst produziertes Öl benötigt. 395 000 €

WSK-Modul Nr. II:

Hierbei handelt es sich um einen 20f-Seecontainer mit einer Kondensations-

einheit. Die Abwärme aus der Anlage wird zum Trocknen des Materials verwen-

det. Pro Zyklus werden zusätzlich circa 100 Liter selbst produziertes Öl benötigt.

Die notwendige Trocknungseinheit ist im Preis enthalten (Bodenplatte muss vor-

handen sein). 499 000 €

WSK-Modul Nr. III:

Hierbei handelt es sich um einen 20f-Seecontainer mit einer Kondensations-

einheit. Die Abwärme aus der Anlage dient zum Vortrocknen des Materials, ist

aber auch die komplette Vorbereitung für die Konvertierung zu Strom. Die Be-

arbeitung des Materials erfolgt ausschließlich mit eigenen Energiedämpfen. 635 000 €

Preise für zusätzliche Anlagenteile:

Emissions-Reduziereungs-Anlage (ERA)

Das Abgas wird über verschiedene Filter, Gaswäschen und Reinigungseinheiten

heruntergekühlt. Feinstaub, CO2 und andere Emissionen werden in wässerigen

Flüssigkeiten gebunden. Mit einem neuartigen Verfahren wird dann das CO2 in

CO konvertiert, was zusammen mit konvertiertem H2O Wärme erzeugt. Damit

wird Wasser erwärmt, was zur Stromproduktion genutzt werden kann oder aber

es wird genutzt, um die Vortrocknung zu betreiben etc. Preis netto ab Werk 225 000 €

Weitere Anlagenteile:

1. Öltanks für die Zwischenlagerung, je nach Bedarf

2. Thermodynamikgenerator (TDG), Strom aus Wärme 4 000 €/kWh

3. Innenlore im WSK (3 sind vorhanden), Mehrpreis pro Stück 4 300 €

4. Betonboden für die Anlage je nach Bedarf

5. Halle für die Anlage je nach Bedarf

6. Stapler je nach Bedarf

7. Bau von Aufenthaltsräumen für Personal und Besuch je nach Bedarf

8. Sonstiges, je nach Detailbesprechung

9. Separierungseinheiten für carbon-black ca. 224 000 €

10. Trocknungseinheit für carbon-black 148 000 €

11. Aktivierungseinheit für Aktivkohle/nano 625 000 €

12. Abpackstation, je nach Bedarf

13. Reinheitsräume, je nach Bedarf

Jahresergebnisse mit 1 Modul je nach Eingangsmaterial:

Material Jahresmenge Carbon Füllstoffe Öl Metalle Wasser

Reifen 1 200 t 480 t 24 t 624 t 48 t 24 t

Hausmüll 1 000 t 300 t 100 t 400 t 100 t 100 t

Plastikmüll 1 000 t 200 t 50 t 649 t 1 t 100 t

Biomasse 1 000 t 500 t 100 t 300 t 100 t

Holz 1 000 t 350 t 50 t 500 t 100 t

Klärschlämme 2 000 t 400 t 260 t 700 t 40 t 600 t

Steinkohle 2 000 t 560 t 100 t 1100 t 40 t 200 t

Einnahmen:

Carbon-black als Rohmaterial hat einen Weltmarkt-Wert von ca. 0,80 – 2,50 €/kg.

Aktivkohle als Pellets ca. 1,50 – 4,50 €/kg

Nano-Material ca. 10 – 10 000 €/kg.

Ölpreis derzeit ca. 0,25 €/Liter.

Alternativ lassen sich aus 1 kg Öl mit dem TDG ca. 6 kWh Strom erzeugen.

Kosten:

Arbeitsstunden im Jahr ca. 4000 bei Grundmodul

Arbeitsstunden im Jahr ca. 8000 bei Aktivkohleherstellung

Versicherungskosten

Instandhaltungskosten ca. 3 % vom Invest

Wirtschaftlichkeitsberechnung (Beispiel):

Bei Einsatz von Hausmüll ergibt sich folgende Kalkulation:

Einnahmen aus dem Verkauf von carbon black 300 t

Einnahmen aus dem Verkauf von Öl 400 t

Einnahmen aus dem Verkauf von Metallen 100 t

Bei Modul Nr. III kann alternativ zum produzierten Öl auch Strom hergestellt

werden. Bei Nutzung der Abwärme + Öl ergeben sich 2 400 000 kWh/Jahr, somit

ca. 300kWh. Diese Stromerzeugungsanlage dafür kostet ca. 1 200 000 € zusätzlich.

Kosten:

Arbeitsaufwand ca. 4 000 h/Jahr

Versicherungskosten

Instandhaltung „alt gegen neu“ ca. 4 % vom Investitionswert

Bei Einsatz von Reifen ergibt sich folgende Kalkulation:

Einnahmen aus demVerkauf von carbon black 480 t

Einnahmen aus dem Verkauf von Öl 624 t

Einnahmen aus dem Verkauf von Metallen 48 t

Bei Modul Nr. III kann alternativ zum produzierten Öl auch Strom hergestellt

werden. Bei Nutzung der Abwärme + Öl ergeben sich 3 700 000 kWh/Jahr, somit

ca. 450 kWh. Diese Stromerzeugungsanlage dafür kostet ca. 1 800 000 €.

Die Betriebskosten sind konstant, somit wie vor.

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